Er hat wohl keine Chance, aber die will er nutzen: CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen liegt weit hinter NRW-Ministerpräsidentin Kraft und wird schonmal mit Jürgen Rüttgers verwechselt. Ein Tag mit dem kämpfenden Herausforderer.Es läuft nicht rund für Norbert Röttgen, keine Frage. Im Fußballerjargon würde man sagen: Erst hat er kein Glück, und nun kommt auch noch Pech hinzu.Es ist Freitagmorgen, kurz vor elf Uhr, Raum Silbersaal in den Dortmunder Westfalenhallen, und Röttgen muss ein Trikot von Borussia Dortmund ins Kamerablitzlicht halten. Ein Geschenk von der Kommunalpolitischen Vereinigung der NRW-CDU. Die Parteibasis hat es gut gemeint, alle klatschen mit Inbrunst, aber das Lachen ihres Spitzenkandidaten wirkt gequält, er sagt kein Wort.

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Norbert Röttgen im NRW-Wahlkampf: „Muttis Klügster“ und der Kampf um die Menschen – Focus Online